Microsofts neuer Clou: 1x Entwickeln auf drei Plattformen lauffähig
Ein Spiel entwickeln kostet heute schnell mehrere Millionen Euro. Spiele wie World of Warcraft kommen sogar locker auf 300 Millionen und mehr. Die einen entscheiden sich für ein Spiel auf der Xbox, die anderen für Windows 7 und wieder andere für Windows Phone 7.
Wie kann man da aber den Kosten gerecht werden? Jede Portierung kostet wieder Geld und bringt auch weitere Folgekosten mit sich im Support…
Eric Rudder, Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung bei Microsoft sprach auf der TechEd in Middle East. Er zeigte dabei ein Spiel, dass in Visual Studio programmiert wurde. Interessanter Weise war es ein einzelnen Projekt, dass 90% des Codes teilte. Das Spiel lief auf Windows mit einer Tastatur, auf einem Windows Phone 7 – welches er als Prototyp dabei hatte – mit den Bewegungssensoren und der Touchcontrol sowie auf einer Xbox 360, dort natürlich mit dem Gamepad.
Als Demo kam ein recht simpler Nachbau von Indiana Jones zum Tragen und interessant dabei war, dass sich der Spielstand online speichern lies. Egal mit welcher der drei Plattformen man nun weiterspielen mochte, es ging genau an der richtigen Stelle weiter.
Microsoft schließt hier eine große Lücke, zumindest für kleinere Spiele scheint es damit kein Problem mehr darzustellen auf gleich drei Plattformen zuhause zu sein. Für die Entwickler wird dies ein sehr willkommener Schritt sein, da die Kosten über die unterschiedlichen Plattformen schneller wieder eingespielt werden können. Vielleicht schlägt es sich am Ende sogar auf den Kaufpreis der einzelnen Spiele nieder.


